Thomas Battenstein. Gitarrist.
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Zeit für starke Gefühle

Für Thomas Battenstein ist nicht der Montag, sondern der Sonntag "blau". Zumindest nennt der Düsseldorfer Jazz-Gitarrist seine neueste Glitzerscheibe "Blue Sunday". Seit 1991 bringt der 47jährige Musiker zur Weihnachtszeit eine Platte auf den Markt. Der Erfolg bestätigt mich, so Battenstein zur NRZ.

Der Grund für seinen Optimismus ist die Bilanz: In sieben Jahren verkaufte er von den CDs, die er überwiegend im eigenen Tonstudio in (Düsseldorf-) Kaiserswerth aufnimmt, etwa 25.000 Stück. Der Renner ist seine "Stille Nacht", wohl auch wegen der beigefügten Texte und Noten der Weihnachtslieder. Kein Zufall, dass der gelernte Grafiker und Designer, der seit siebzehn Jahren von seiner Musik, dem Gitarrenunterricht und seinen Live-Auftritten als Allein-Entertainer mit Gitarre lebt, regelmäßig zum Jahresende eine Platte vorstellt. Es geht ihm nicht nur um die beste Verkaufszeit, sondern auch um die Intensität der Gefühle. "Die sind in diesen Wochen stärker."

Ist es Jazz, Rock oder Blues? Nach den ersten Titeln stellt sich die Frage nicht mehr; denn so geschmeidig wie Battenstein gleiten wenige Komponisten von einem Stil in den nächsten. In den eigenen Stücken kehrt er den Jazzer heraus. Sparsam die musikalischen Mittel, die er geschickt kombiniert und dadurch aparte Effekte erzielt. Nicht sentimental, aber wehmütig klingen zahlreiche Battenstein-Werke. Melancholie? "Dazu stehe ich."

Das Ungewöhnliche sind die Arrangements von Klassikern wie Kurt Weill, Georg Gershwin und Händel. Da wird aus einer Barock-Sarabande, einem schleppenden Schreittanz, unmerklich ein Rhythmus, der karibische Gefühle weckt. Infos: Tel 0211 / 40 13 98, Fax 47 90 999

Michael-Georg Müller, NRZ – Kultur in Düsseldorf, 23. Dezember 1998