Thomas Battenstein. Gitarrist.
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Zauberhaftes von Thomas Battenstein

In Brasilien versteht man unter "Feticeiro" Zauberer und Hexenmeister, die das Böse austreiben und somit das Gute freisetzen können. Thomas Battenstein wurde auf die afrikanische Variante, den Feticheiro, durch den Roman "Der Chronist der Winde" von Hennig Mankell aufmerksam: für den Gitarristen genug Inspiration, um ein gleichnamiges Bandprojekt zu starten. "Wie der Feticheiro hat auch jeder Musiker ein besonderes Verhältnis zu seinen Instrumenten", sagt Battenstein. "Sie sind Handwerkszeug und emotionale Ausdrucksmittel zugleich, sie fordern Geduld, aber sie können auch verzaubern – den Spieler wie den Zuhörer." Verzaubern wollen Thomas Battenstein, Bassist Konstantin Winstroer sowie der Conga-Spieler und Percussionist Knut Schütze mit afrikanisch anmutendem Latin Jazz Rock. "Feticheiro" (Tomte Music), ein melodisch sowie rhythmisch differenziertes Instrumentalalbum, besticht durch das homogene Zusammenspiel des Trios – kein Wunder, spielten doch Winstroer und Schütze bereits sechs Jahre lang gemeinsam in einer Cuba-Latin-Formation. Heute fühlen sie sich mit "Feticheiro" in groovigen Gefilden ebenso heimisch wie auf jazzigem Terrain, doch auch Blues und Rock kommen nicht zu kurz. Mit "The Ocean" fand ein neu arrangierter Titel, der bereits auf Battensteins CD "Ile d’yeu" zu hören war, den Weg aufs Album. Herbie Hancocks "Watermelon Man" wird mit rotzigen Rock-Gitarren gekonnt bis auf doppeltes Tempo hochgeschraubt, und der Bonustrack "Air Guitar Exercises" trägt seinen Namen zu Recht: die deftige Rock-Nummer klingt so sehr nach ZZ Top, dass auch Luftgitarren-Freaks auf ihre Kosten kommen.

Ebba Fahr, Der Musikmarkt – jazz & more, 25. November 2002